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Dr. Dávid, Gyula

Seit mehr als dreißig Jahren bin ich Rechtsanwalt, noch in der 70-er Jahren des letzten  Jahrhunderts habe ich diesen Beruf in Újpest, in diesem netten Arbeiterbezirk, in der Anwaltsarbeitsgemeinschaft Nr. 11 begonnen. Imre Török, Lajos Kéri, Péter Takács und die anderen Anwälte haben mir viel geholfen, damit ich die Grundlagen des Berufs kennenlerne, sie haben mir erlaubt, dass ich viel arbeite, die viel Arbeit hat mich auf das schwere Leben, viele Sorgen der Klienten aufmerksam gemacht. Sieben Jahre habe ich in Újpest verbracht, es war ein bestimmendes Erlebnis meines Lebens, und Ort der Aneignung der Fachgrundlagen.

Seit 1983 bin ich in Buda, in der Bocskai Strasse tätig, in der Nähe meines Geburtsortes. Mit Hilfe meiner Schwester und Herr György Bárándy Anwalt (wer damals in vielen Sachen ein Beispiel war) konnte ich immer größere Kanzlei öffnen, immer kompliziertere und vielfaltigere Fälle habe ich übernommen. Wichtiger Abschnitt meines Lebens waren die dort verbrachten sieben Jahre, man kann vielleicht sogar sagen dort sind die Kinderschuhen entwachsen, dort wurde ich echter Anwalt. In diesen Jahren begann ich zu fühlen, dass nicht nur wichtig ist, die Rechtsnormen gut zu kennen, sondern eher ob ich das Problem meines Klienten verstehe, richtig sehe, und ob ich auf diese Probleme richtige persönliche Antwort geben kann und wage? Meiner Meinung nach ist die richtige Grundfrage der Advokatur: ob wir über das Wissen und die Erfahrungen verfügen, die nötig sind um unseren Klienten die besten Ratschläge zu geben, - und nicht nur solche die er hören möchte?

Am Ende der 80-er Jahre, bei der Wende habe ich schon sehr darauf gewartet, dass ich selbstständige Kanzlei öffnen kann, und solche Umstände, Kollegen, Mittel, und Tätigkeitsmodell schaffen kann, die meinen Vorstellungen, den damaligen europäischen Beispielen und Erwartungen der Klienten entsprechen. So habe ich mit zwei Freunden in Jahre 1991 die Dávid Társas Anwaltskanzlei geöffnet.

Das Jahrzehnt danach war voll harter Arbeit, Zeitraum der ständigen Entwicklung mit viel Freude, Bezeugung, Erfolg. Neben den vielfaltigen Alltagsfällen hatten wir auch bedeutende Prozesse mit großem Prozessgegenstandswert, fast die halbe Stadt ist zu uns gekommen. Neben starkem Immobilienbüro haben wir viele Bürgerprozesse übernommen, immer tiefer haben wir das Firmenrecht kennengelernt, aber waren auch in Fällen von Verwaltungsrecht, Persönlichkeitsrecht tätig. Von Jahr zu Jahr haben wir das technische Niveau der Kanzlei entwickelt, wir waren auf Bildungsreisen im Ausland, wir wollten alles beobachten, was man über Advokatur- Höchststandard in London, München, Los Angeles oder Wien weiß. In der jüngsten Vergangenheit haben wir zusammengerechnet, dass fast neunzig Mitarbeiter haben bei uns mehr-weniger Zeit als Rechtsanwalt, Anwärter, juristischer Assistent oder als andere Angestellte verbracht.

Die größte Freude ist, dass für heute meine Tochter Zsófi nicht nur reif wurde, sondern praktisch die fachmännische Leitung des Büros übernommen hat. Sie gehört zu den wenigen Anwältinnen, zu der ich auch wagen würde mit meinem Fall zu gehen, weil ich in seiner Hellsichtigkeit, Vorbereitung und Verbundenheit Vertrauen habe. Ich bin stolz auf ihr. Karolin Bálint übersteigt auch unsere Erwartungen. Heute ist sie schon sichere Meisterin des Firmen- und Bürgerrechtes. Der Fleiß von Zita Varga, große fachliche Genauigkeit von Niki Godó, die Ordnungsliebe von Dia Németh sind wichtige Säulen der Kanzlei. Besonders wichtige Rolle spielt die sehr genaue und zuverlässige Arbeit von Mária Filep und Ádám Hosszú. Ohne diese Mitarbeiter wären wir heute nicht dort, wo wir sind. Ich habe Vertrauen in sie und sind nicht nur Kollegen, sondern auch Freunde für mich.

Zwischen 2002-2006 habe ich ein Zyklus in dem Parlament als Abgeordnete verbracht. Für einen Jurist, Anwalt ist es ein schöner Ziel im Parlament als Abgeordnete anwesend sein und den Gesetzgebungsverfahren und Tätigkeit beobachten! Mit meiner Name verbindet sich keine epochemachende oder bedeutende Tätigkeit, ich wollte eher nur beobachten, helfen, wo möglich war und mitwirken, dass die Gesetzgebung richtig läuft. Ich bin stolz auf diesen Zeitraum.

Schon bei der Zyklushälfte habe ich gesehen, dass es zwar eine ehrenvolle Aufgabe ist, ich bin eigentlich Rechtsanwalt, für mich sind Tageskontakte wichtig, was ich mit meinen Klienten ausführe, und ich bedarf der täglichen Erfolge. Nach 2006 bin ich zurückgekehrt zur Anwaltschaft und mache meine Arbeit manchmal mit viel, manchmal weniger Erfolg. Die Welt hat sich sehr verändert: immer mehrere und kompliziertere Rechtsnormen erscheinen, heute sind schon fast alle Gebiete des Lebens übergeregelt. Vor zwanzig Jahren konnte ich mehr oder weniger genau sagen, welcher Urteil in einem Prozess zu erwarten ist, heute bin ich vorsichtiger, alles ist möglich. Trotzdem glaube ich an der Anwaltsarbeit, weil heute schon fast unentbehrlich auf alle Gebiete des Lebens die ständige Konsultation, entsprechende und sorgfältige Vorbereitung, und bei einer Privatlebens- oder Geschäftsentscheidung die vorherige Risikoermessung sind. Seit langer Zeit bin ich dort, was meiner Meinung nach die Spitze der Anwaltsfreiheit ist: ich muss meinen Klienten nicht lügen. Obwohl die Wirtschaft eine Krise erlebt, müssen wir auch besser auf alle Forint aufpassen, ich möchte aber in mir die Fähigkeit und Eigenschaft für immer aufbewahren, dass ich nach Durchstudieren eines Falles meinem Klienten sage, was ich tatsächlich denke, und nicht das was er hören möchte. Es ist große Verantwortung, aber gibt gleichzeitig Ruhe, Frieden und sauberes Gewissen, dass ich niemandem irreführen muss, und muss meine Meinung nicht nach Wirtschaftsüberlegung bilden. Wie lange kann ich es für mich erlauben, weiß ich nicht, heute aber kann ich es noch tun.

Sonst bin ich schon über Sechzig Jahre alt, fast zwanzig Jahre lang habe ich berufsmäßig Wasserball gespielt, seitdem bin ich Anwalt. Ich bin gesund, wichtigste Werte für mich sind die Familie, meine Kinder und die engere Gemeinschaft, mit denen ich meine Tage verbringe. Ich spaziere viel, manchmal mieten wir mit meiner Frau und mit Freunden ein Segelschiff auf dem Meer, und heute noch  – aber nicht mehr lange – setze ich gegenüber den Kleinen matt, aber mein größerer Sohn bedrängt mich schon. Ich mag viel lachen, bin zuversichtlich, fühle mich gut in meiner Haut. Ich bin treu und unverdrossen.

Wenn Sie Anspruch haben mit mir, uns zusammenzuarbeiten: freuen wir uns Sie empfangen zu dürfen! Gute Fahrt!

       Budapest  5. Juni 2010

 




az utolsó frissítés időpontja 2013. január 4.

 
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